Von den Frauen
Ausflug der Gesamtfrauenhilfe nach Seligenstadt am 24.06.2010 von Annegret Göbel
Wiederum gemeinsam mit den Groß-Bieberauer Frauen besuchten wir bei herrlichem Wetter eine der ältesten Städte Deutschlands: Seligenstadt, am linken Mainufer gelegen und noch zu Hessen gehörend. Das bekannteste Wahrzeichen der Stadt ist die Basilika, ein karolingisches Bauwerk aus dem 9. Jahrhundert. Nach einer sehr interessanten und kurzweiligen Führung in der Basilika wurden wir im Klostercafe, das vom Förderkreis Lichtblick mit Hilfe von Behinderten geführt wird, erwartet.
Ein Landschaftsmuseum mit ca. 20.000 Exponaten und ebenso der benachbarte Kräutergarten mit der wunderschönen Parkanlage konnten im Anschluss an das Kaffeetrinken besichtigt werden. Unseren Besuch in dem überwiegend katholischen Seligenstadt schlossen wir in der evangelischen Kirche mit einer wieder von Frau Hartmann für uns vorbereiteten Andacht ab. Die evangelische Kirchengemeinde Seligenstadt hat mit Randgemeinden ca. 5000 Mitglieder. Ihr kommt die von unseren Frauen gespendete Kollekte für nötige Reparaturen an der Kirchenglockenaufhängung zu. Im Höhenhaus in Neunkirchen ließen wir unseren diesjährigen Ausflug mit einem gemeinsamen Abendessen und einem Bilderbuchsonnenuntergang ausklingen. ______________________________________________Ausflug der Gesamtfrauenhilfe nach Bad Nauheim am Donnerstag, dem 18. Juni 2009 von Annegret Göbel Gemeinsam mit der Groß-Bieberauer Frauenhilfsgruppe führte uns der diesjährige Ausflug nach Bad Nauheim im Wetteraukreis. Das Heilbad Bad Nauheim ist weithin bekannt und lockte schon viele prominente Besucher an wie z.B. Otto v. Bismarck, Kaiserin Sisi , Richard Strauß, Albert Einstein, Elvis Presley u.v.a. Als Besichtigungsziel hatten wir uns in Bad Nauheim den Sprudelhof, die größte geschlossene Jugendstilanlage Europas, mit den verschiedenen Badehäusern ausgesucht. Die sehr ausführliche Führung verlangte unseren Damen und zwei Herren viel an Kondition ab. Um einigermaßen pünktlich in die Dankeskirche zu kommen (Herr Scheffler , der Organist, wartete schon auf uns), musste das Kaffeetrinken in Rekordzeit absolviert werden. Während einer Andacht, von Dorothea Hartmann dankenswerterweise vorbereitet, konnten wir etwas Ruhe und Erholung finden. Die von außen fast trutzig wirkende Dankeskirche wurde 1906 eingeweiht und bietet mehr als doppelt so viele Plätze wie unsere Neunkircher Kirche. Gerne hätten wir dem ehemaligen Modautaler Bürgermeister Wilhelm Speckhardt in Eschborn noch einen Kurzbesuch abgestattet, was dann aber aus zeitlichen Gründen nicht mehr möglich war. Nach 19.00 Uhr lud uns der Bus in Lützelbach im Gashaus Birkenhof ab, wo wir noch bei einem gemütlichen Abschluss zusammensaßen.




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„Viele sind wir, doch eins in Christus“ Weltgebetstag der Frauen 2009 Text: Dorothea Hartmann und Christine Förster
„Viele sind wir, doch eins in Christus“ haben Frauen aus Papua Neuguinea als Leitwort der Liturgie zum diesjährigen Weltgebetstag der Frauen vorangestellt. Das Vorbereitungsteam hatte im März unter diesem Motto alle Frauen aus dem Kirchspiel Neunkirchen und Winterkasten in unser neu gestaltetes Gemeindehaus zum Gottesdienst mit anschließendem landestypischen Imbiss eingeladen. Die Frauen konnten schon im Eingangsbereich bei einem erfrischenden Willkommenstrunk mit Kokosmilch und Ananas viele liebevoll dekorierte Originale wie zum Beispiel: Masken, Schmuck, handgefertigte Bilums (eine Art gehäkelte Umhängetasche), Instrumente, Speere und vieles mehr bewundern. Ebenso wurden im Bodenbild des Gottesdienstraumes weitere originelle Gegenstände des Landes präsentiert. Eine ungewöhnliche Begrüßung zum Beginn des Gottesdienstes nahm der Gast des Abends, René Bredow, Missionar der Liebenzeller Mission vor, der die zahlreichen Frauen und diesmal auch Männer (!) mit dem Ruf der Trompetenschnecke und der Kundutrommel auf einen informativen und lebendigen Abend einstimmte.
René Bredow, der mit seiner Familie 18 Jahre in Papua Neuguinea gelebt und gearbeitet hat, konnte mit seinem weiten Erfahrungsschatz und authentischen Berichten und Bildern deutlich machen, was Glauben und Leben in einem anderen Teil der Welt bedeuten. Sehr amüsiert waren die Gäste, als René Bredow in der Landessprache, „Pidgin English“ einige Sätze und Redewendungen zum Besten gab. Geprägt wurde der Verlauf des Gottesdienstes zum Thema „Viele sind wir, doch eins in Christus“ durch den Bibeltext aus dem Römerbrief 12, 4-21, in dem die Vielseitigkeit aber auch die unterschiedlichen Begabungen der Menschen in einer Gemeinschaft aufgezeigt wurden. Im anschließenden Dank- und Fürbittgebet wurden alle Gäste ermutigt, ihre Begabungen dankbar anzunehmen und im „Leib Christi“ einzusetzen. Ganz praktisch konnten wir dies im Singen mit eingehenden Liedern und Texten üben, begleitet von Irene Pauls am Klavier. Mit der anschließenden Kollekte, die in den „Bilums“ eingesammelt wurde, wollten auch wir ein Zeichen dafür setzen, dass wir in einer Welt als Geschwister leben und füreinander einstehen. Mit dem Geld, das weltweit an diesem Tag in den Weltgebetstags-Gottesdiensten eingesammelt wird, werden soziale Projekte in Papua-Neuguinea unterstützt. Nach dem gemeinsamen Segensgebet waren die Gäste zu einem gemütlichen und fröhlichen Miteinander bei exotischen Köstlichkeiten aus der Küche, nach landestypischen Rezepten gekocht, eingeladen. ______________________________________________ Treffen der Gesamtfrauenhilfe mit den Groß-Bieberauer Frauen in Groß-Bieberau am 5. Februar 2009 von Annegret Göbel Im Rahmen unserer gemeinsamen Veranstaltungen hatten wir mit Frau Carola Lautenschläger, geb. Jayme, eine bekennende und praktizierende Waldenserin - wohnhaft in Neutsch - zu Gast. Sehr anschaulich und kurzweilig erzählte sie uns - in Waldensertracht gekleidet - vom Schicksal dieser von Verfolgung geprägten Glaubensgemeinschaft. Die waldensische Bewegung geht bis auf das 12. Jahrhundert (Petrus Waldes, Lyon ) zurück und schloss sich 1532 der Reformation an. 1699 fanden - nach der Aufhebung des Ediktes von Nantes - die aus ihrer Heimat (Pragela in Piemont) Vertriebenen in den Ortschaften Rohrbach, Wembach u. Hahn neuen Lebensraum - ermöglicht durch den Darmstädter Landgrafen Ernst Ludwig. Die besondere Liturgie und eine sehr schlichte Ausstattung der Kirchen zeugen von strengen Vorschriften, geprägt vom Armutsgedanken nach Jesu Vorbild. Allemal einen Besuch wert wird das sich im Bau befindliche, neu eingerichtete Waldensermuseum in der ehemaligen Rohrbacher Schule sein. Die Eröffnung ist für Juni 2010 geplant. Mit ihrem lebendigen Vortrag über die Waldensergemeinden in unserer unmittelbaren Umgebung verstand es Frau Lautenschläger, nicht nur die Nachfahren ihrer Glaubensgemeinschaft anzusprechen, sondern auch die gesamte Zuhörerschaft für dieses Thema zu interessieren. Bei Kaffee und Kuchen fand noch ein rege Unterhaltung über den Vortrag statt, wobei auch Neuigkeiten zwischen Groß-Bieberau und Modautal ausgetauscht wurden. Wir freuen uns auf unser nächstes gemeinsames Treffen am 7. Mai, an dem wir auch die Bechtheimer Frauen willkommen heißen dürfen. ______________________________________________ Dekanatsfrauengottesdienst in Groß-Zimmern von Annegret Göbel
Zur kleineren Variante des Dekanatfrauentages hatte die Vorbereitungsgruppe des Dekanatsfrauenausschusses am 22. Juni 2008 in die Kirche nach Groß-Zimmern eingeladen. Eine Gruppe von 15 Frauen unserer Gemeinde nahm an diesem Gottesdienst, der unter dem Thema der Jahreslosung „Kraft der Würde“ gefeiert wurde, teil. Die Predigt zur biblischen Geschichte der syrophoenizischen Frau hielt unsere Kirchenvorsteherin Andrea Alt. Bei dem sich anschließenden Kaffeetrinken konnten dann wie immer „interdekanatsaktive“ Gespräche geführt werden. Der nächste „große“ Dekanatsfrauentag soll in in Messel am 17. Mai 2009 stattfinden. ______________________________________________Frauenhilfe unterwegs nach Worms und Bechtheimvon Annegret Göbel Gemeinsam mit der Frauenhilfe aus Groß-Bieberau führte uns der diesjährige Ausflug am 19. Juni nach Worms und Bechtheim, der Heimatgemeinde von Pfarrer Arnd. Nach einer Führung im Wormser Dom mit anschließenden Erläuterungen zum Lutherdenkmal und zum jüdischen Friedhof (beides konnten wir ob der Kürze der Zeit nur im Vorbeifahren sehen), ging die Fahrt weiter Richtung Bechtheim. Von der dortigen Frauenhilfe wurden wir mit Gesang sehr herzlich willkommen geheißen und zum Kaffeetrinken mit leckerem selbstgebackenen Kuchen ins evangelische Gemeindezentrum eingeladen. Im Anschluss begrüßte uns Pfarrer Schenck in der nahegelegenen Kirche. Mit seinen Ausführungen zur Bechtheimer Kirche, seinem Orgelspiel und seiner Andacht setzte er an diesem Nachmittag einen besonderen Akzent. Zum abschließenden Beisammensein hatte uns Pfarrer Arnd in den sehr schönen Räumlichkeiten des Weingutes Weinreich in Bechtheim angemeldet. Gegen 20 Uhr waren wir zurück in Brandau, so dass die Fußballbegeisterten noch rechtzeitig zum Spiel Deutschland-Österreich kamen.
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